Mein Blog über NeuroRegulation
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Warum NeuroRe® anders ist – und bleibtIn einer Welt voller Tools, Methoden und Trainings verspricht fast alles Veränderung. Doch wie viel davon bleibt wirklich? Ich habe über Jahre gesehen, wie Menschen alles über Trauma, Mindset, Nervensystem Körperarbeit lernen – und trotzdem in denselben Mustern landen. Nicht, weil sie zu wenig wissen. Sondern, weil Wissen allein den Körper nicht verändert. NeuroRe® ist aus genau dieser Erkenntnis entstanden: Veränderung geschieht nicht durch mehr Denken, sondern durch erlebte Regulation – im Nervensystem, in Beziehung und letztlich in der Identität. 1. Regulation wird verkörpert – nicht erklärt In NeuroRe® geht es nicht um Techniken, sondern um Erfahrung. Teilnehmende lernen, in ihrem eigenen Nervensystem jene Stabilität aufzubauen, die sie später anderen anbieten. Das verändert nicht nur ihre Arbeit – sondern sie selbst. Veränderung wird erlebt, nicht erklärt. 2. Körper, Nervensytem, Beziehung und Identität – als Einheit Viele Modelle arbeiten mit dem Körper oder mit der Beziehung. NeuroRe® integriert alles – und geht weiter: bis zur Identitätsebene. Denn echte Regulation bedeutet, dass sich etwas in uns grundlegend neu organisiert. Das einzige Modell, das Nervensystem-, Beziehungs- und Identitätsebene vereint. 3. Bindung als Profession Wir begleiten Menschen nicht durch das, was wir tun, sondern durch das, was wir sind. NeuroRe® lehrt, wie Co-Regulation entsteht – nicht aus Technik, sondern aus Verkörperung. Du wirst selbst zum regulierenden Raum. 4. Von Desidentifikation zur Integration Regulation ist nicht nur ein Zustand, sondern ein Entwicklungsweg: von der Überidentifikation mit alten Erfahrungen – hin zu einem klaren, freien Ich. Ich bin nicht, was passiert ist. 5. Klinisch fundiert – jenseits von Therapie NeuroRe® basiert auf den modernsten Erkenntnissen der Neurobiologie und Bindungspsychologie, aber bleibt zugänglich für Coaching, Pädagogik, Führung und persönliche Entwicklung. Es verbindet Tiefe mit Anwendbarkeit. 6. Regulation, die bleibt Das ist mehr als ein Slogan. Es ist das Versprechen, das NeuroRe trägt – erfahrbar meist schon in der ersten Sitzung - und in jeder weiteren. NeuroRe® ist kein weiteres Coaching-Tool Es ist ein Rahmen, in dem Menschen lernen, Regulation zu leben, nicht zu lehren. Und genau das bleibt.
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Warum Du dich als Coach auf keinen Fall anstrengen darfst. Viele Coaches kennen das: Man möchte unbedingt helfen, gibt sich Mühe, legt sich ins Zeug. Doch paradoxerweise entsteht dabei oft das Gegenteil von dem, was man erreichen will. Anstrengung = Alarm im Nervensystem Das Nervensystem ist extrem feinfühlig. Sobald ein Gegenüber Druck, Anstrengung oder „Zugreifen-Wollen“ spürt, reagiert es mit Spannung. Nach aussen zeigt sich vielleicht noch Kooperation – doch innerlich macht das System dicht. Vertrauen und echte Begegnung gehen verloren. Gerade in der Begleitung zeigt sich: Anstrengung führt zu Alarm, nicht zu Wirkung. Wirkung entsteht durch Sicherheit Wirkliche Veränderung geschieht nicht, wenn wir jemanden „ziehen“ oder „drücken“, sondern wenn wir Sicherheit und echten Kontakt anbieten. Ein reguliertes Nervensystem signalisiert: „Hier darfst du sein, so wie du bist.“ In diesem Raum kann sich etwas bewegen – ohne Druck, ohne Müssen. Was du in der Ausbildung lernst Genau das üben wir in der NeuroRe® Ausbildung ganz praktisch:
👉 dass sie deutlich mehr innere Ruhe und Klarheit erleben, 👉 und dss sie ihre Klient:innen entspannter und gleichzeitig wirksamer begleiten können. Auf den Nenner gebrachtEs ist nicht die Anstrengung, die zählt – sondern die Fähigkeit, ein Nervensystem zu sein, das Sicherheit und Präsenz vermittelt.
Von dort entsteht Wirksamkeit fast mühelos. 👉 Mehr dazu erfährst du in der nächsten NeuroRe® Ausbildungsrunde Warum stabile Veränderung nicht durch Tipps entsteht„Hast du einen Tipp, wie ich meine inneren Belastungen loswerden kann?“
Diese Frage ist nachvollziehbar. Und sie zeigt, dass etwas in Bewegung will. Aber sie führt oft am Kern vorbei. Denn nachhaltige Veränderung gelingt kaum durch Ratschläge, Übungen oder Willensanstrengung. Nicht, weil diese falsch wären, sondern weil viele innere Belastungen auf einer anderen Ebene entstanden sind und da heute noch wirken. Was innere Belastungen aufrechterhält In der Praxis zeigt sich immer wieder ein Nervensystem, das dauerhaft unter Spannung steht, auch ohne Gefahr im Aussen. Das ist meist früh entstanden und prägt heute unbewusst Beziehungen, Entscheidungen und den Umgang mit sich selbst. Warum Wille & Co nicht greift Viele Menschen haben bereits viel verstanden, reflektiert und an sich gearbeitet. Und trotzdem bleibt innere Enge, Unruhe oder Distanz bestehen. Das liegt nicht an fehlender Einsicht und ist auch keine Charakterschwäche. Reine Verhaltensänderung greift zu kurz. Auch wenn mentale und spirituelle Zugänge stützen können, ersetzen sie aber oft keine korrigierende Erfahrung im System. Techniken stärken sehr selten die Fähigkeit, sich wirklich zu regulieren. Was fehlt, ist kein Wissen – es fehlt der Erfahrungsrahmen. Veränderung entsteht im Kontakt Unbewusste Muster lassen sich alleine fast nicht erkennen, weil sie in Beziehung entstanden sind. Veränderung bedeutet hier nicht, sich zu optimieren oder besser zu funktionieren. Veränderung bedeutet, innere Zustände zu erfahren, im Kontakt zu bleiben, auch wenn es innerlich eng wird und die Nähe und Eigenständigkeit gleichzeitig zu halten. Solche Erfahrungen lassen sich nicht erklären. Sie müssen gemacht werden, optimalerweise mit geschulter Begleitung. Warum NeuroRe hier ansetzt In der NeuroRe wird Regulation nicht vermittelt, sondern aufgebaut. Über Zeit. Im Kontakt. Mit Klarheit, Differenzierung und Tiefe. Ergebnis ist nicht Anpassung, sondern innere Stabilität, die Entspannung, Kontakt und Beziehung möglich macht. Die NeuroRe Ausbildung Aus genau dieser Lücke ist die NeuroRe Ausbildung entstanden. Nicht als Methode und nicht als Technik, sondern als strukturierter Erfahrungs- und Lernraum. NeuroRe stärkt die Fähigkeit, Regulation herzustellen und Kontakt wirksamer und Prozesse stabiler verlaufen zu lassen. Sodass Menschen bleiben, weil sie spüren, dass sich wirklich etwas verändert. Die Ausbildung richtet sich an Coaches, Führungskräfte und weitere Personen, die Regulation erfahren möchten. Viele wollen damit auch verlässlicher, tiefer und nachhaltiger begleiten und führen. NeuroRe verändert diese Prozess von der tiefsten ebene des Nervensystems her, damit Gespräche nicht mehr nur Sprache bleiben, Prozesse weiterführen und Veränderung verstanden und gelebt werden. Kein neues Tool. Sondern die Grundlage dafür, dass deine Arbeit trägt, fachlich, relational und wirksam. Echte Veränderung ist möglich – finde den richtigen Rahmen, in dem du diese neuen Erfahrungen sicher erleben kannst! Für Regulation die bleibt. Hier die Liste der authorisierten Anbieter von NeuroRe 14/12/2024 Wie entstand unser Bewusstsein? Forscher haben eine neue Hypothese. Und es geht um GefühleRead NowZwei Neurowissenschafter haben eine neue Idee über die Ursprünge des Bewusstseins vorgestellt. Sie liefern eine kontrastreiche Ergänzung zu etablierten Theorien. von Henrik Bischoff erschienen in der NZZ Neue Zürcher Zeitung 13. Dez. 2024 © NZZ Wenn Gefühle am Ursprung des Bewusstseins stehen - wie steht es dann um unsere nahen Verwandten? In der modernen Neurowissenschaft ist das Bewusstsein eines der grossen ungelösten Rätsel. Antonio und Hanna Damasio, beide waren renommierte Neurowissenschafter an der University of Southern California, haben eine faszinierende Hypothese vorgestellt: Sie verorten die Ursprünge des Bewusstseins in den körperlichen Gefühlen. Sie argumentieren, dass Gefühle – und nicht etwa Kognition oder höhere Gehirnfunktionen – die Grundlage des Bewusstseins darstellen. Diese Perspektive könnte unser Selbstverständnis als Menschen grundlegend verändern und bietet eine kontrastreiche Ergänzung zu etablierten Theorien, die Bewusstsein bisher vor allem im Bereich der Kognition und Wahrnehmung verankerten. Bewusstsein als kognitive Meisterleistung? In der klassischen Neurowissenschaft ist Bewusstsein häufig als Produkt kognitiver und sensorischer Verarbeitung verstanden worden. Diese Sichtweise, die häufig unter dem Begriff des Kognitivismus zusammengefasst wird, betrachtet das Bewusstsein als Ergebnis der komplexen Verarbeitung von Informationen und Reizen durch das Gehirn. Bewusstsein ist demnach die Fähigkeit, sensorische Eindrücke aus der Aussenwelt zu integrieren und sie in ein kohärentes Bild zu formen, das uns als «Ich» erscheint. In dieser Sichtweise ist Bewusstsein somit eine Art Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten höherer Säugetiere und insbesondere des Menschen. Höhere Gehirnareale wie der präfrontale Kortex, der für komplexe Entscheidungsprozesse und Reflexion zuständig ist, spielen dabei eine zentrale Rolle. Auch die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung, also die Vorstellung von einem «Selbst» als getrennter Entität, wird hier als eine Art Nebenprodukt des kognitiven Fortschritts betrachtet. Wahrnehmung des eigenen Körpers Eine weitere prominente Theorie, die sogenannte Global Workspace Theory (GWT), schlägt vor, dass Bewusstsein entsteht, wenn Informationen aus verschiedenen sensorischen und kognitiven Systemen im Gehirn in einem gemeinsamen «Arbeitsraum» zusammenlaufen. Dieser Mechanismus ermöglicht es, dass Informationen aus verschiedenen Gehirnbereichen miteinander interagieren und eine bewusste Wahrnehmung erzeugen. Bewusstsein ist hier also die Fähigkeit des Gehirns, verschiedene Informationen zu einem kohärenten Ganzen zu integrieren und als eine Einheit zu präsentieren. Im Gegensatz zu diesen kognitiv orientierten Theorien verlagern Antonio und Hanna Damasio den Ursprung des Bewusstseins in den Bereich der Empfindung und des Gefühls. Sie argumentieren, dass nicht nur die Verarbeitung äusserer Reize oder die kognitive Integration von Informationen Bewusstsein erzeugen, sondern vielmehr auch die Wahrnehmung innerer Körperzustände. Ihre Hypothese stellt das Konzept der «homöostatischen Gefühle» ins Zentrum: Diese Gefühle, die tief im Körper wurzeln und uns über unseren physischen Zustand informieren – Hunger, Durst, Schmerz, Kälte oder Wohlbefinden –, seien die Grundlage des bewussten Erlebens. Die entscheidenden Bausteine des Bewusstseins liegen in dieser Sicht in den Empfindungen, die wir über unseren Körper wahrnehmen – und weniger in den kognitiven Prozessen, die wir bislang oft als grundlegend betrachteten. Bewusstsein als Überlebensinstrument Die Damasios bieten darüber hinaus eine evolutionäre Erklärung für ihre Theorie: Die Entwicklung des Bewusstseins wuchs nicht mit der Fähigkeit, komplexe Gedanken zu fassen, sondern mit der Notwendigkeit, grundlegende Körperzustände zu regulieren und zu überleben. Homöostatische Gefühle – das Wahrnehmen von Hunger, Schmerz oder Temperatur – bieten demnach nicht nur eine Überlebensgrundlage, sondern bilden auch den Ausgangspunkt für das subjektive Erleben. Bewusstsein, so die Damasios, sei keine kognitive Meisterleistung, sondern ein evolutionäres Werkzeug, das es Lebewesen ermöglicht, ihr eigenes Wohlbefinden zu maximieren und Risiken aktiv zu vermeiden. Manche Forscher mögen befürchten, dass das Modell der Damasios dazu führen könnte, kognitive Prozesse bei der Erklärung des Bewusstseins zu vernachlässigen. Das Bewusstsein des Menschen ist schliesslich nicht nur das Empfinden innerer Zustände, sondern umfasst auch das komplexe Nachdenken über sich selbst und die Welt. Die Damasios selbst argumentieren, dass kognitive Prozesse durchaus eine wichtige Rolle spielten, aber dass diese ohne das Fundament der Gefühle gar nicht entstehen könnten. Die Fähigkeit zu fühlen sei die Voraussetzung, aus der später kognitive Reflexion wachsen könne. Für die Therapie hilfreich Der Ansatz der Damasios könnte auch für die Therapie und Behandlung psychischer Erkrankungen eine Rolle spielen. Wenn wir das Bewusstsein und das Selbstverständnis des Menschen als tief im Körper verwurzelt betrachten, könnten Therapiemethoden, die auf Körperwahrnehmung und Empfindung abzielen, eine neue Bedeutung gewinnen. Achtsamkeitsbasierte Therapieformen oder körperorientierte Verfahren könnten einen direkten Zugang zum Bewusstsein bieten, indem sie die Patienten lehren, ihre inneren Körperempfindungen wahrzunehmen und zu interpretieren. Dies könnte bei der Behandlung von Angstzuständen oder Depressionen hilfreich sein, da Patienten durch den Fokus auf ihren Körper lernen, ihre Emotionen und Bedürfnisse besser zu verstehen und zu regulieren. Die Theorie der Damasios rückt also den Menschen als fühlendes, empfindsames Wesen ins Zentrum und könnte dazu beitragen, die Therapie von einer rein kognitiven auf eine ganzheitlichere Ebene zu heben. In einer Zeit, in der das Selbst oft mit Denkleistung gleichgesetzt wird, erinnert uns diese Sichtweise daran, dass Bewusstsein mehr ist als nur ein komplexes Rechenmodell. Das Menschsein beginnt in den tiefsten Schichten des Körperempfindens – und genau dort könnte die Heilung ansetzen. In einer zunehmend kognitiv orientierten Welt könnte diese Rückbesinnung auf das Fühlen nicht nur die Neurowissenschaft bereichern, sondern auch unser Verständnis für uns selbst als fühlende, lebendige Wesen vertiefen. Henrik Bischoff ist klinischer und neurokognitiver Psychologe und forscht derzeit an der Sigmund-Freud-Privat-Universität Wien. Zuvor war er als Affiliated Researcher am Laureate Brain Institute in Tulsa, Oklahoma, tätig.
© NZZ 2024 Spiritualität, Hochsensibilität & Bindungstrauma
... und wie sie zusammenhängen können. Kennst Du Menschen, die sich in der Natur oder mit Tieren wohler oder sich eher mit Gott verbunden fühlen als mit anderen Menschen? Dann kann es gut sein, dass sie sich durch frühe Schock- oder Beziehungstraumen auf der Welt nie richtig willkommen gefühlt haben und daraus im Glauben herangewachsen sind, dass dies hier ein kalter, liebloser Ort sei. Da sie früh gelernt haben andere als Bedrohung zu erleben, suchen diese Menschen lieber Erfahrungen der Verbundenheit auf sogenannt spirituelle Art. Den Schmerz, den sie in ihrem Leben erfahren haben, treibt in ihnen die Frage an nach dem Sinn und macht sie oft zu spirituell Suchenden. Als solche sagen sie sich, dass sie letztlich doch geliebt würden - wenn nicht von anderen Menschen, dann auf jeden Fall von der Schöpfung und Gott. Oft verfügen diese Menschen über ausserordentlich feine Wahrnehmungen und sind für alle Arten von Reizen sehr sensibel - im Positiven wie im Negativen, im Schönen wie im Schmerzhaften. Da sie nie voll und ganz verkörpert haben, verfügen sie über Zugang zu energetischen Informationen, für die weniger Traumatisierte oft nicht im gleichen Masse empfänglich sind. Sie können recht ausgeprägte übersinnliche Fähigkeiten und energetische Antennen für das haben, was in Menschen, Tieren und ihrer Umgebung vor sich geht. Dabei kann es ihnen so vorkommen, als würde in ihnen alles ineinanderfliessen und die Gefühle anderer könnten ungefiltert in sie eindringen. Auch sind sie nicht gut in der Lage, Umweltreize auszufiltern und reagieren höchst empfindlich auf Licht, Geräusche, Umweltbelastungen, elektromagnetische Strahlungen, Berührunge usw. Ganz egal wie alt diese Mensch sind, oft fühlen sie sich wie ein verängstigtes Kind in einer Erwachsenenwelt und suchen aufgrund ihrer kaum ausgebildeten und wenig scharf umrissenen Identität oft Halt in einer Rolle. --- Aus „Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM“ Buch von Aline LaPierre und Laurence Heller, S. 60 |
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AutorChristian Meier ist Unternehmer, NeuroRegulations-Forscher und Gründer von NeuroRe®. Archiv
Oktober 2025
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